Anspruchsvorausetzungen



Anspruchsvoraussetzungen:

  • Wohnsitz in der Stadt Basel
  • Bedürftigkeit


Der Wohnsitz befindet sich grundsätzlich dort, wo der Lebensmittelpunkt ist. Die Sozialhilfe orientiert sich bei der Beurteilung am Zuständigkeitsgesetz.

Als bedürftig gilt gemäss Sozialhilfegesetz, wer ausserstande ist, die Mittel für den Lebensunterhalt für sich und die mit ihm zusammenwohnenden Personen, für die er oder sie unterhaltspflichtig ist, hinreichend oder rechtzeitig zu beschaffen. Für die Beurteilung der Bedürftigkeit ist folglich der Grundsatz der Subsidiarität massgebend, wonach der wirtschaftlichen Unterstützung die zumutbare Selbsthilfe und grundsätzlich alle Dritteinnahmen vorgehen. Den Unterstützungsleistungen gehen beispielsweise vor:

  • Eigenes Vermögen und Einkommen
  • Unterhaltsleistungen
  • Versicherungsleistungen

Bei der Ermittlung der Bedürftigkeit werden Ausgaben und Einnahmen einander gegenübergestellt. Welche Beträge und in welcher Höhe im Einzelnen massgebend sind, ergibt sich aus den URL. Die Bedürftigkeit muss aktuell vorliegen. Vergangene Engpässe mit Schuldenfolge werden grundsätzlich nicht aufgefangen.


Vermögensfreibeträge gemäss SKOS-Richtlinien 04/05 E.2-3:

  • Einzelpersonen: SFr. 4'000
  • Ehepaare: SFr. 8'000
  • jedes minderjährige Kind: SFr. 2'000
  • jedoch maximal SFr. 10'000 pro Familie


Onlinerechner

Der Sozialleistungsrechner ermöglicht Ihnen eine erste Einschätzung eines potenziellen Anspruches.