Asyl-Koordination

Die kantonale Koordination für das Asyl- und Flüchtlingswesen ist in der Hauptsache mit folgenden Aufgaben betraut:

  • Sie erarbeitet Entscheidgrundlagen und strategische Empfehlungen für den Departementsvorsteher WSU und verfasst Berichte, Stellungnahmen oder Vernehmlassungsantworten unter anderem zuhanden Regierungsrat und Parlament.
  • Im Themenbereich Asyl ist sie Ansprechstelle für Medien, Bürgerinnen und Bürger, Fachhochschulen und andere.
  • Sie koordiniert interdepartementale Asylgeschäfte, zum Beispiel in den Bereichen Gesundheit oder Integration und steht in enger Zusammenarbeit mit dem für Ausweise und Wegweisungsvollzug zuständigen kantonalen Migrationsamt.
  • Auch der Austausch und die Durchführung gemeinsamer Projekte mit anderen Kantonen und die Kooperation mit internationalen Organisationen wie IOM oder UNHCR werden von der Asylkoordination wahrgenommen.
  • Weiter ist sie für die fachliche Leitung der Rückkehrberatung/Rückkehrhilfe für Personen aus dem Asyl- und Ausländerbereich zuständig sowie für die laufenede Überprüfung und Anpassung des Nothilferegimes .
  • Sie ist Mitglied der Arbeitsgruppe "Kantonale Richtlinien der Sozialhilfe" (KARL)

Auf nationaler Ebene fungiert die Asylkoordination als kantonale Ansprechstelle für das Bundesamt für Migration (BFM) in Fachfragen. Sie ist für das Controlling und Reporting der Bundespauschalen Asyl, für die Berichterstattung Integration Asyl+Flüchtlinge sowie für das Monitoring Nothilfe verantwortlich.

Die Asylkoordinatorin wirkt in nationalen Arbeitsgruppen, Gremien und Fachausschüssen mit, welche sich mit aktuellen Asylfragen auseinandersetzen, aktuell beispielsweise: Einsitz in

  • "Fachausschuss Asylverfahren und Unterbringung" von EJPD / SODK / KKJPD (Leitung Direktor BFM)
  • Kontaktgruppe Asyl KASY und themengebundener Einsitz in der Beratenden Kommission (BeKo)der SODK